Mutige Menschen: Anne Frank

Mutige Menschen: Anne Frank

Anne Frank wurde in Deutschland geboren und lebte mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Als 1933 die nationalsozialistische Partei von Adolf Hitler an die Macht kam, wurde das Leben der jüdischen Familie immer schwieriger.

Verbote und Gebote

 

SS Männer trieben Juden unsanft durch die Straßen. Fahrrad fahren und das Nutzen der Straßenbahn wurden verboten. Von vielen Menschen gedemütigt und ausgegrenzt liefen die Juden, gekennzeichnet mit dem Judenstern, oft panisch durch die Straßen. Um dem allen zu entkommen, beschloss auch Annes Familie 1933 Deutschland zu verlassen.

Die Flucht vor den deutschen Truppen und das Versteck

 

Die Franks wanderten in die Niederlande aus. Dort verbrachte Anne unbeschwerte und glückliche Tage.

Als am 10. Mai 1940 deutsche Truppen in den Niederlanden einmaschierten, befand sich die Familie abermals in Gefahr. 1940 mietete Otto Frank für seine Geschäfte ein Gebäude in der Prinsengracht 263. Das Vorder- und Hinterhaus werden zu diesem Zeitpunkt nicht mehr separat genutzt, sondern als Ganzes. Um eine Verbindung zwischen erster und zweiter Etage herzustellen, wurde im ersten Stock des Vorderhauses eine Treppe nach oben gebaut. Diese Treppe, die in einen kleinen Raum führte, wurde später der geheime Zugang zum Hinterhaus. 

1942 wurden die ersten jüdischen Familien in sogenannte „Arbeitslagergeschickt. Heute ist klar, dass es sich hier um die gefürchteten Konzentrationslager handelte. Zu dieser Zeit wusste die Familie, dass sie in größter Gefahr war, und tauchte mit Hilfe der Angestellten im Hinterhaus unter. Ein schwenkbarer Bücherschrank, gebaut von Johan Voskuijl, diente als Tarnung  zum Eingang des Verstecks. Eine Woche später folgte die Familie van Pels und vier Monate danach stößt Fritz Pfeffer als achter Bewohner dazu.

Die Angst entdeckt zu werden, war allgegenwertig. Aber auch um der Langeweile zu entfliehen, begann Anne ihre Gedanken, Gefühle, Ängste und Erlebnisse in ihrem Tagebuch niederzuschreiben, dass sie liebevoll „Kitty“ nannte.

 

Das kluge Mädchen, dass die Hoffnung nicht aufgeben wollte


Anne war ein kluges Mädchen, welche die Hoffnung nicht aufgeben wollte. Ihr Tagebuch ist nicht nur eine Darstellung ihrer Erlebnisse im Versteck sondern auch eine Schilderung ihrer Gedanken und Gefühle. Ende März 1944 gab der niederländische Minister für Bildung, Kunst und Wissenschaft bekannt, dass nach Kriegsende Briefe, Tagebücher, etc. veröffentlicht werden sollten, um die Unterdrückung der Niederländer durch das Nazi Regime aufzeigen. In dieser Zeit begann Anne Frank ihr Tagebuch zu überarbeiten.

Am 4. August 1944 stürmten niederländische Polizisten das Versteck und verhafteten alle Untergetauchten sowie zwei Helfer. Mit dem letzten Zug, der von Westerbork nach Auschwitz-Birkenau fährt, werden die Verhafteten in der Konzentrationslager überstellt.

Zusammengepfercht in Viehwaggons erreichen die Franks nach drei Tagen ihr Ziel. Am Bahnsteig werden Männer und Frauen getrennt. Anne Frank sieht ihren Vater nie wieder. Im Oktober werden Anne und ihre Schwester von ihrer Mutter getrennt und in das KZ Bergen-Belsen gebracht. Die Mutter bleibt in Auschwitz-Birkenau. Die Mutter, Edith Frank, stirbt am 6. Januar 1945, drei Wochen vor der Befreiung von Auschwitz, an hohem Fieber. Anne und Margot wurden krank und starben an Typhus im März 1945 im KZ Bergen-Belsen. Otto Frank wird durch die Rote Armee in der Krankenbaracke in Ausschwitz befreit. Zu diesem Zeitpunkt wog er 52 Kilo.

 

Kriegsende

Nach dem Ende des Kriegs nahm Otto Frank Kontakt zu seinen Helfern auf und suchte nach seiner Familie. Die Hoffnung, dass seine Familie das KZ überlebt hat, wird im Juli 1945 zunichtegemacht. 1947 veröffentlichte er schließlich die Aufzeichnungen seiner Tochter, dass in 55 Sprachen übersetzt wurde und eines der meistgelesenste Werk der Welt ist. 2009 wurde es von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Courageous People: Malala Yousafzai

A SCHOOLGIRL'S BLOG EXPOSES TALIBAN INSURGENTS' CRIPPLING IDEOLOGIES AS THEY INVADE SWAT VALLEY

In response to the Taliban’s militant edict, Malala Yousafzai began blogging about changes imposed on women under the insurgents. The whole world ignored that the Taliban had banned girls from attending schools. Malala exposed these and other atrocities in her BBC blog. Her schoolgirl descriptions caught the attention of a New York Times reporter. He transformed Malala’s reports into a documentary raising further public awareness for the injustices.

The inhabitants of Mingora -Malala’s hometown- left their homes when military intervention opposed the Talibans. Malala’s family members separated and became displaced . The Taliban’s hostility, forced her father move to Peshawar. Malala went to live with relatives. Despite no longer blogging for the BBC, Malala continued to campaign against the ideological aggressors. Her father was also speaking out against the Taliban in another part of the country. In doing so, their voices met and Malala’s father became the prime inspiration behind his daughter’s decision to pursue a career in politics.

Later, her family reunited and Malala could return to school. Her blogging identity was not a secret anymore and she became more of a strategic disturbance to the Taliban. Malala could not hide her identity any longer. She received numerous death threats. Soon tragedy came: Malala was shot in the head while going home after school. 

Miraculously, Malala did not die. After a difficult rehabilitation in the UK, she was able to return to her studies. Despite the attack, she continued to excel academically and continued to promote girls‘ education.

The Nobel Peace Price

On her 16th birthday, Malala gave a mind-altering speech at the United Nations. One year later, she received the Nobel Peace Prize Award for her fight against the suppression of young people and for the right of education to all children.

The reach of Malala’s blog was truly unprecedented. Never before had anything as simple as a blog broken down so many linguistic, religious and national barriers. This courageous young girl that kept exposing her drama turned into an example for the entire world. Thanks to her blog, she had ignited a global movement equipped only with words. Through her dialogue she fought for empowerment. She was always convinced that the return to peace would be possible. Militant forces just had to put their weapons down and „invest in books, not bullets“.

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